"Anstatt beim elterlichen Trennungskonflikt Kinder mit gerichtlicher Autorität von Eltern zu trennen, brauchen wir eine sensible Begleitung der Eltern in dieser schwierigen Situation, die immer mit großen Emotionen verbunden ist, und in den Lebensläufen aller Beteiligten meist Wendepunkte markieren. Systemische und ressourcenorientierte Beratung der Eltern, gekoppelt mit Sozialtechniken wie Mediation, Vermittlung der Wichtigkeit von Bindungsfürsorge - all das ist wichtig, um Nachtrennungsfamilien durch kompetente soziale Dienste in öffentlichen und freien Trägern einen guten Start mit auf den Weg zu geben. Wir müssen dazu die seit den 70er Jahren vorherrschende Doktrin der Dekomposition der Familie jetzt ohne jeden Rückstand aus dem Recht und der Rechtspraxis verbannen. Statt Dekomposition geht es um Begleitung in der Transition zur Nachtrennungsfamilie, vor einem erneuerten rechtlichen Rahmen, wie die FDP ihn fordert. Das ist der richtige Weg." Tim Walter, im September 2017

Wie diese Transition etwa durch Jugendhilfe begleitet werden kann, davon berichtet der Niederkasseler Jugendamtsleiter Marc Serafin bei seinem Besuch unseres Wahlkreises Rhein Sieg I, in dem Ralph Lorenz für die FDP kandidiert:

"Ich halte die jetzige gerichtlich angeordnete Praxis für viele Eltern - einer betreut und der andere zahlt - für unvereinbar mit liberalen Prinzipien. Eltern, die gleichberechtigt Verantwortung für ihr Kind übernehmen wollen, sollen das auch können."  Christian Lindner, September 2017

#Doppelresidenz2017 - neue Rahmenbedingungen für Trennungsfamilien JETZT

Katja Suding: "Mutter und Vater sind gleichwertig"

 

Nach dem Bundesparteitag 2017: Katja Suding begrüßt die Entscheidung zur Doppelresidenz und erläutert ihre Haltung in einem Interview mit der WELT

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Die Entschließung 2079 (2015) der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist das erste offizielle politische Dokument, in dem das Wechselmodell als Regelfall gefordert wird. Ein Riesenthema. Im Zentrum der Entschlussfassung des Europarates stehen zwei starke Frauen: die luxemburgische Abgeordnete Francoise Hetto-Gaasch (EVP), quasi die "Mutter der Entschließung", und die deutsche Rechtsprofessorin Hildegund Sünderhauf-Kravets, die in den Anhörungen wichtige Beiträge geliefert hat. 

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